Euklid von Alexandria

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Name: Euklid von Alexandria

Geboren: um 365 vor Christus (Ort unbekannt)

Gestorben: um 300 vor Christus (vermutlich in Alexandria, Ägypten)

Lehr-/Forschungsgebiete: Geometrie, Zahlentheorie, Optik, Astronomie

Der im 4. Jahrhundert vor Christus lebende Grieche Euklid gilt als „Vater“ der Geometrie. Seine geometrischen Prinzipien bildeten bis ins 19. Jahrhundert die Grundlage der Geometrie überhaupt. In seinem Hauptwerk „Elemente  (griechisch: Stoicheia) systematisierte er das mathematische Wissen seiner Zeit. Über 2000 Jahre waren die „Elemente“ das wichtigste mathematische Lehrbuch überhaupt.

Leben und Werk

Über Euklids Leben weiß man fast nichts außer, dass er in Alexandria unter der Herrschaft Ptolemais I. gelehrt und geforscht hat. Dafür sind von ihm mathematische Abhandlungen überliefert worden, die ihresgleichen suchen, allen voran sein berühmtestes Werk „Elemente“. In dieser aus 13 Bänden bestehenden Abhandlung fasste Euklid die arithmetischen und geometrischen Kenntnisse seiner Zeit zusammen und systematisierte sie. Der musterhafte Aufbau des Werkes und die strenge Herleitung von Aussagen aus einer begrenzten Anzahl von Definitionen, Postulaten und Axiomen waren wegweisend und machten das Buch über 2000 Jahre zum wichtigsten Lehrbuch der Mathematik. Nach der Bibel war es bis ins 19. Jahrhundert das meistverbreitete Werk der Weltliteratur.

Beiträge zur Mathematik

Am markantesten war Euklids Einfluss auf die Geometrie. Die heute so genannte euklidische Geometrie ist die uns vertraute Geometrie der Ebene und des Raums und sie war bis ins 19. Jahrhundert die einzig vorstellbare Geometrie überhaupt. Euklid hat aber auch zur Entwicklung der Arithmetik beigetragen, etwa den Beweis der Existenz unendlich vieler Primzahlen (auch als Satz von Euklid bekannt) oder den euklidischen Algorithmus, mittels welchem sich der größte gemeinsame Teiler zweier natürlicher Zahlen berechnen lässt. Euklid schrieb außerdem über Optik und mathematische Musiktheorie.

 

Bildquelle: Wikipedia