Klein, Felix

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Name: Felix Klein

Geboren: 1849 in Düsseldorf

Gestorben: 1925 in Göttingen

Lehr-/Forschungsgebiete: Geometrie, Funktionentheorie, Gruppentheorie

Christian Felix Klein war ein deutscher Mathematiker, der von 1849 bis 1925 lebte. Zu seinen wissenschaftlichen Leistungen zählen insbesondere verschiedene Beiträge zur Funktionentheorie sowie eine Synthese der geometrischen Teildisziplinen, die er in seinem Erlanger Programm formulierte. Als Wissenschaftsorganisator baute er den Ruf der Göttinger Universität als eines der weltbesten Zentren für Mathematik aus.

Leben

Felix Klein wurde 1849 in Düsseldorf geboren. Sein Vater war ein hoher preußischer Verwaltungsbeamter.  Klein ging in Düsseldorf aufs Gymnasium und studierte dann Mathematik und Physik an der Universität Bonn. Den Doktortitel erhielt er 1868 mit einer Arbeit über auf Mechanik angewandte Geometrie. Nach Studienaufenthalten in Berlin und Paris habilitierte Klein sich 1871 in Göttingen und wurde zunächst dort Privatdozent. Ein Jahr später, also mit 23 Jahren, erhielt er einen Ruf an die Universität Erlangen und formulierte ein als Erlanger Programm bekannt gewordenes  geometrisches Forschungsprogramm. Es folgten Professuren in München und Leipzig. 1882 erlitt er wegen Überarbeitung einen Zusammenbruch und kämpfte in den folgenden beiden Jahren mit Depression. 1886 nahm er einen Ruf nach Göttingen an. Dort widmete er sich verstärkt wissenschaftsorganisatorischen Aufgaben und es gelang ihm den Ruf Göttingens als eines der weltbesten Zentren für Mathematik auszubauen. Zu seinen Erfolgen diesbezüglich zählten die Berufung David Hilberts und anderer angesehener Wissenschaftler, die Zulassung von Frauen zum Studium und die Herausgeberschaft der Zeitschrift Mathematische Annalen, die zu einer der weltweit führenden mathematischen Fachzeitschriften wurde. Auch für Mathematikdidaktik engagierte sich Klein von nun an verstärkt. Vor seiner Emeritierung 1913 erhielt Klein verschiedene wissenschaftliche Auszeichnungen. 1925 starb er in Göttingen.

Beiträge zur Mathematik

Klein arbeitete insbesondere auf den Gebieten der Geometrie und der Funktionentheorie sowie deren Anwendungen. In seinem Erlanger Programm entwickelte er eine systematische Klassifikation der geometrischen Teildisziplinen, die euklidische und nicht-euklidische Geometrien mit Hilfe der zugehörigen Transformationsgruppen in einen gemeinsamen Kontext stellte. Auch zwischen anderen mathematischen Teilgebieten wie der Galoistheorie, der Riemannschen Funktionentheorie, Abelschen Funktionen, Gruppentheorie und Invariantentheorie gelang es ihm Verbindungen herzustellen.

 

Bildquelle: Wikipedia