Newton, Isaac

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Name: Isaac Newton

Geboren: 1643 in Woolsthorpe (England)

Gestorben: 1727 in London

Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Infinitesimalrechnung, Reihenlehre, Physik, Astronomie

Isaac Newton war ein englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist und Verwaltungsbeamter des 17. und 18. Jahrhunderts. In seinem Hauptwerk Philosophiae Naturalis Principia Mathematica legte er die Grundlagen der klassischen Mechanik und formulierte das Gravitationsgesetz. Neben weiteren physikalischen und mathematischen Beiträgen entdeckte er die Infinitesimalrechnung (zeitgleich mit Gottfried Wilhelm Leibniz). Nach ihm benannt sind unter anderem die physikalische Einheit für Kraft (Newton), das Newton-Verfahren, die Newton-Identitäten und die Newton-Cotes-Formeln.

Leben

Isaac Newton wurde 1643 (Weihnachten 1642 nach dem julianischen Kalender) in Woolsthorpe, England, geboren. Sein Vater war bereits tot und Isaac wuchs bei seiner Großmutter und seiner Mutter auf. Zum Studium ging er nach Cambridge. Aufgrund der Pest kehrte er zunächst für zwei Jahre nach Woolsthorpe zurück und ging dann wieder als Mathematik-Professor nach Cambridge. Für kurze Zeit war er Mitglied des Englischen Parlaments. 1696 zog er nach London und wurde dort Direktor des Königlichen Münzamtes. 1705 wurde er zum Ritter geschlagen. Newton starb 1727 in London.

Newton soll eine schwierige Psyche gehabt haben und erlitt mindestens einen  Nervenzusammenbruch. Neben seinen heute berühmten wissenschaftlichen Leistungen in Mathematik und Physik beschäftige er sich auch ausgiebig mit Alchemie und Theologie. In der Theologie war er Gegner der Trinitätslehre, was ihn in Konflikt mit der herrschenden Geistlichkeit brachte. Newtons bedeutendstes Werk Philosophiae Naturalis Principia Mathematica (deutsch „Mathematische Prinzipien der Naturphilosophie“) behandelt Physik, Astronomie und Mathematik. Es gilt als eines der einflussreichsten Bücher in der Geschichte der Wissenschaft.

Beiträge zur Physik

Mit der Formulierung der drei Bewegungsgesetze und des Newtonschen Gravitationsgesetzes sowie seinen Beiträgen zur Optik war Newtons Bedeutung für die Physik überragend und für über zwei Jahrhundert wegweisend. Die physikalische Einheit der Kraft trägt ihm zu Ehre seinen Namen (Newton).

Beiträge zur Mathematik

Newtons Leistungen auf dem Gebiet der Mathematik stehen in engen Zusammenhang zu seinem physikalischen Denken. Am berühmtesten ist Newton in der Mathematik für seine Entdeckung der Infinitesimalrechnung, die er etwa zeitgleich mit Gottfried Wilhelm Leibniz machte. Zu ihren Lebzeiten stritten sich Newton, Leibniz und ihre jeweiligen Anhänger um die Erstentdeckung und warfen sich gegenseitig Plagiarismus vor. Heute gilt es als gesichert, dass sie beide unabhängig die Infinitesimalrechnung entwickelt haben.

Zu Newtons weiteren Leistungen für die Mathematik zählt die Ausdehnung des Binomischen Lehrsatzes auf gebrochene Exponenten, die zu binomischen Reihen führt. Sein Name verbindet sich außerdem mit dem Newton-Verfahren,  den Newton-Identitäten und den Newton-Cotes-Formeln. Das Newton-Verfahren (auch: Newton-Raphsonsche Methode) ist ein Näherungsverfahren zur numerischen Lösung von nichtlinearen Gleichungen und Gleichungssystemen. Die Newton-Identitäten verallgemeinern den Vietaschen Wurzelsatz und stellen einen Zusammenhang zwischen den Potenzsummen und den elementarsymmetrischen Funktionen der Wurzeln einer Polynomgleichung her. Die Newton-Cotes-Formeln bezeichnen eine numerische Quadraturformel zur näherungsweisen Berechnung von Integralen.

 

Bildquelle: Wikipedia