Ries, Adam

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Name: Adam Ries

Geboren: Um 1492 in Staffelstein, Oberfranken

Gestorben: 1559 in Annaberg, Sachsen

Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Zahlentheorie

Adam Ries war der einflussreichste der Rechenmeister, die im 16. Jahrhundert in Deutschland wirkten. Sein Name verbindet sich mit dem korrekten Rechnen in Form des berühmten Ausspruchs „das macht nach Adam Ries(e)“. Durch seine auf Deutsch verfassten Lehrbücher verbreitete er das indisch-arabische Stellenwertsystem und vermittelte der breiten Bevölkerung Rechenkenntnisse.

Leben

Adam Ries, oft fälschlicherweise Adam Riese genannt, wurde um 1492 im oberfränkischen Staffelstein geboren. Als Rechenmeister wirkte er in Erfurt und später in Annaberg. In Annaberg leitete er eine Rechenschule und war Bergbaubeamter. Dort starb er im Jahr 1559. Seine bedeutendsten Werke sind das Rechenbuch Rechenung nach der lenge, auff den Linihen vnd Feder (bekannt auch unter dem Kurznamen Practica) aus dem Jahr 1550 und das Manuskript die Coß, das erst 1992 gedruckt wurde.

Das macht nach Adam Riese…

Ries' Leistungen liegen nicht in mathematischen Entdeckungen und Beweisen, sondern im Verbreiten des indisch-arabischen Stellenwertsystems im deutschsprachigen Raum. Es ersetzte das römische Zahlensystem, das zum Rechnen wesentlich ungeeigneter war. Indem er seine Werke nicht wie üblich auf lateinisch, sondern auf deutsch verfasste, erreichte Ries einen großen Leserkreis. Darauf ist der bekannte Ausspruch „Das macht nach Adam Ries(e)“ zurückzuführen, der die Richtigkeit eines Rechenergebnisses unterstreichen soll.

 

Bildquelle: Wikipedia