Deutsche Mathematik-Olympiade

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Durch die Deutsche Mathematik-Olympiade (DMO) stufenweise an die Spitze

Kluge Köpfe gibt es viele. Aber nicht immer werden sie entdeckt. Vor allem herausragende Begabungen versacken nicht selten im Mittelfeld, weil das Talent entweder nicht erkannt oder aber nicht gefördert wird. Das traf in der Vergangenheit besonders oft auf junge Menschen mit einer Superbegabung für Mathematik zu. Da diese Wissenschaft als Schulfach nicht zu den populärsten gehört, hat es lange gedauert, bevor Förderinstrumente entwickelt wurden, die den Elitetalenten gerecht werden konnten. Doch damit ist es nun seit geraumer Zeit vorbei. Auslöser dafür war eine Initiative aus Osteuropa. In Rumänien wurde im Jahr 1959 die erste Internationale Mathematik-Olympiade, kurz IMO genannt, durchgeführt. Damals war die Teilnahme noch Schülerinnen und Schülern aus dem sogenannten Ostblock vorbehalten. Doch als einige Jahre später eine offizielle Einladung an Österreich erfolgte, hatte sich das Tor zum Westen bereits ein wenig geöffnet. Heute nehmen Mannschaften aus über hundert Ländern auf allen Kontinenten an diesem höchst anspruchsvollen Wettbewerb teil. Er wird einmal im Jahr in wechselnden Gastgeberländern ausgetragen. Um die jungen Teilnehmer überhaupt in die Lage zu versetzen, wenigstens ansatzweise an das Niveau heranzureichen, das dabei für die Lösung der mathematischen Probleme nötig ist, haben sich inzwischen nationale Verbände gegründet. Sie können in etwa mit den nationalen olympischen Komitees verglichen werden, die es für die Sport-Olympiade gibt. Ein Unterschied zum Sport ist allerdings, dass zur Vorbereitung auf die internationale in der Mathematik auch nationale Olympiaden durchgeführt werden. In Deutschland geschieht das für die Deutsche Mathematik-Olympiade (DMO) in einem ausgeklügelten Stufensystem.

Deutsche Mathematik-Olympiade – ein Wettstreit für kleine und große Mathematiker

Für die Deutsche Mathematik-Olympiade (DMO) können sich Schülerinnen und Schüler von der dritten bis zur 13. Klasse anmelden. Gefragt sind dabei neben dem souveränen Umgang mit mathematischen Methoden die Fähigkeit zum logischen Denken und eine große Kombinationsfreudigkeit. Bei den unteren Jahrgangsstufen steht oft einfach die Freude am rationalen Denken im Mittelpunkt der olympischen Vorbereitungen. Bei den Älteren kommt es dann schon mehr darauf an, mit erlernten Methoden kreativ umzugehen, das eigene mathematische Wissen zu testen, zu festigen und schlussendlich auch auszuweiten. Denn immer wird das Interesse für die Deutsche Mathematik-Olympiade (DMO) zu einem mathematischen Wissen führen, das weit über den Durchschnitt hinausreicht.

Die Deutsche Mathematik-Olympiade (DMO) ist jahrgangsorientiert

Die jüngsten Teilnehmer dürfen den ersten Schritt zu ihrem mathematischen Erfolg in gewohnter Umgebung gehen. Denn die erste Stufe für die Deutsche Mathematik-Olympiade (DMO) ist ein Hausaufgabenwettbewerb. Er findet jedes Jahr im September statt. Die Aufgaben dafür können sich interessierte Lehrer über den Landesbeauftragten ihres Bundeslandes besorgen. Dort gibt es übrigens auch detaillierte Teilnahmebedingungen. Die Kinder, die aus diesem Wettbewerb als die Leistungsstärksten hervorgehen, kommen in die nächste Runde. Diese zweite Runde wird Regionalrunde genannt und jeweils etwa in der Mitte des Monats November durchgeführt. Dafür werden die Mädchen und Jungen nun schon ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen. Das Olympische Komitee lädt sie an einen Veranstaltungsort ein, der aber immer noch in relativer Nähe zu ihrem Wohn- und Schulort liegen wird. Dort müssen sie dann unter Aufsicht in einer mehrstündigen Klausur bis zu fünf mathematische Probleme knacken.

Für die dritte Runde wird es dann schon richtig spannend. Diese Runde wurde Landesrunde getauft, weil sie innerhalb eines Bundeslandes an einem einzigen zentralen Veranstaltungsort durchgeführt wird. Geladen werden all jene, die die Regionalrunde am eindrucksvollsten durchlaufen haben. In der Landesrunde schwitzen sie dann an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils viereinhalb Stunden lang über den nächsten mathematischen Tüftelfragen.

Der Höhepunkt folgt logischerweise mit der vierten Runde, die jetzt ja nur noch Bundesrunde heißen kann, weil sie alle jungen mathematischen Superhirne aus sämtlichen Bundesländern zusammenfasst. Jeweils im Wonnemonat Mai treffen sie sich in einem der sechzehn deutschen Bundesländer. Hier treten sie in Mannschaften von jeweils zwölf Schülerinnen und Schülern gegeneinander an. Der Vormittag gehört ganz den Klausuren. Wieder stehen den teilnehmenden Teams an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils viereinhalb Stunden zur Verfügung, um je drei Aufgaben zu lösen. Danach heißt es durchatmen und abschalten. Die Nachmittage gehören nämlich in die Kategorie Spaß, Freude und soziale Kontakte. Während eines spannenden Rahmenprogramms darf dann schon mal der Preisverleihung entgegen gefiebert werden.